Curriculum Vitae
Professor Dr. Manfred Pohl
Prof. Dr. Manfred Pohl, *1944, ist einer der bekanntesten und
renommiertesten deutschen Unternehmenshistoriker sowie Autor zahlreicher
wirtschaftspolitischer Werke wie, „Die Geschichte der Südzucker AG“,
„Von Stambul nach Bagdad: die Geschichte einer berühmten Eisenbahn“,
„Philipp Holzmann“, „Einer ist immer Gleicher“, „Das Ende des Weißen
Mannes“, „M. DuMont Schauberg – Der Kampf um die Unabhängigkeit des
Zeitungsverlags unter der NS-Diktatur“ und viele andere. An der Goethe
Universität Frankfurt am Main lehrt er Unternehmensgeschichte und
Unternehmenskultur.
Pohl studierte im Anschluss an eine Banklehre (Deutsche Bank)
Germanistik, Geschichte, Philosophie sowie Volkswirtschaft und
promovierte 1972 mit einer Arbeit über die Bankengeschichte.
Von 1972 bis 2004 war er Leiter des Historischen Instituts der Deutschen
Bank und arbeitete intensiv mit Hermann Josef Abs zusammen. Im Jahr 2002
führte er alle Kulturaktivitäten der Deutschen Bank weltweit zusammen.
1976 gründete Pohl die Gesellschaft für Unternehmensgeschichte und trug
wesentlich dazu bei, dass Unternehmensgeschichte eine wissenschaftlich
anerkannte Disziplin wurde. 1990 gründete er die European Association
for Banking History und 1998 den Verein Europoint, welcher zahlreiche
Initiativen zur Einführung und Identität des Euros durchführte.
2002 gründete er das Frankfurter Kultur Komitee und 2003 war er als
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied an der Gründung des Konvents für
Deutschland beteiligt, der von Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman
Herzog geleitet wird.
Pohl ist Initiator und Gründer des im Februar 2008 ins Leben gerufenen
Frankfurter Zukunftsrates, der unter dem Vorsitz von Sylvia von Metzler,
Kristina Gräfin Pilati, Gerhild Börsig und Bundeswirtschaftsminister a.
D. Dr. h. c. Wolfgang Clement steht. Pohl ist seit 2008 dessen
Vorsitzender und Geschäftsführendes Vorstandsmitglied.
Er ist Mitglied der Studienstiftung des deutschen Volkes und des
Cusanus-Werkes.
1970 erhielt er den Prix des Editeurs der Sorbonner Universität Paris
des Syndicat National des Editeurs und 2001 den „ Europäischen
Kulturpreis“, verliehen durch die Europäische Kulturstiftung „ Pro
Europa“ im Europäischen Parlament in Straßburg.
2008 wurde er zum Botschafter des Saarländischen Ministerpräsidenten
Peter Müller berufen.






