Prof. Dr. Manfred Pohl
M. DuMont Schauberg
Der Kampf um die Unabhängigkeit
des Zeitungsverlags unter der NS-Diktatur

 

 

 

 

 

 

 


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Ein Stück Zeitungsgeschichte
Während Industrieunternehmen und Banken seit Ende der achtziger Jahre im Zuge der Zwangsarbeiter-Debatte ihre Geschichte in der Nazizeit von Historikern aufarbeiten ließen, ist das in der Medienbranche bisher nur zum Teil der Fall. Nach Bertelsmann (2002) und Holtzbrinck (2008) hat jetzt die Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg in Köln ihre Geschichte in der NS-Zeit erforschen lassen.

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erschienen im Campus Verlag GmbH;
Auflage: 1., Aufl. (5. März 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3593389193
ISBN-13: 978-3593389196

Ein Lehrstück deutscher Mediengeschichte
M. DuMont Schauberg ist eines der ältesten deutschen Verlagshäuser und mit Zeitungen wie Kölner Stadtanzeiger, Express, Frankfurter Rundschau oder Mitteldeutsche Zeitung, den DuMont-Buch- und Kalenderverlagen sowie vielen anderen Aktivitäten eines der größten. Seine Geschichte wird hier zum ersten Mal aufgearbeitet. Der versierte Unternehmenshistoriker Manfred Pohl widmet sich dabei insbesondere der Zeit der Weimarer Republik und des Dritten Reichs und der Frage nach dem Verhältnis des Unternehmens zur NS-Ideologie. Mit besonderer Methodik untersucht er die Zeitungen als Mittel und Ausdruck der Unternehmenspolitik. Nicht nur in dieser Hinsicht ist das Buch eine Pioniertat.